AKMONIX Labor mit dem Samsung LABGEO PT10

Einfache Blutprobenentnahme und automatisierter Testvorgang

Nur ein Tropfen Blut wird aus der Fingerbeere entnommen!

Eine kleine Menge Blut in die Kartusche gezogen, und die Kartusche wird in das Samsung LABGEOPT10 eingesetzt, um den Test zu beginnen; so werden durch den automatisierten Testvorgang schnelle und genaue Ergebnisse erzielt.
Der Test kann mit einer kleinen Blutmenge von weniger als 70 μl durchgeführt werden, wodurch Bluttests bei Kindern und Senioren erleichtert werden.

Kosten: 40.- (Rechnung nach GbüH)

In nur 7 Minuten bekommen Sie folgende Blutparameter erstellt :

BUN Blut-Harnstoff-Stickstoff (englisch blood urea nitrogen), meistens mit BUN abgekürzt, ist ein Maß für den Stickstoffanteil des Stoffwechselendproduktes Harnstoff im Blut. Der BUN gehört zu den Nierenretentionsparametern und wird vor allem als medizinischer Indikator in der Nephrologie benutzt. Die Bestimmung des BUN wird häufig im angloamerikanischen Sprachraum durchgeführt, während z.B. in Deutschland stattdessen die Harnstoffkonzentration bestimmt wird.

CHOL Das Cholesterin (auch Cholesterol) ist ein in allen Zellen vorkommender Naturstoff. Der Name leitet sich vom griechischen chole ‚Galle‘ und stereos ‚fest‘ ab, da es – bereits im 18. Jahrhundert – in Gallensteinen gefunden wurde. Beim Menschen wird Cholesterin zum Großteil (90 %) im Körper selbst hergestellt, beim Erwachsenen in einer Menge von 1 bis 2 g pro Tag, und nur zu einem kleinen Teil mit der Nahrung aufgenommen. Die Cholesterinresorption liegt im Durchschnitt bei 0,1 bis 0,3 g pro Tag und kann höchstens auf 0,5 g pro Tag gesteigert werden. Das entspricht 30 bis 60 % des in der Nahrung enthaltenen Cholesterins. Eine Erhöhung des Gesamtcholesterins liegt oftmals an einer Erhöhung des LDL-Anteils und weniger an der Zufuhr von fettreicher Nahrung.

HDL Die Hauptaufgabe des HDL besteht in diesem Zusammenhang darin, überschüssiges Cholesterin aus den peripheren Geweben, zum Beispiel aus den Wänden von Blutgefäßen, zurück zur Leber zu transportieren. Hier kann das Cholesterin dann in Gallensäuren umgewandelt und so über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden werden.

TRIG Erhöhte Werte weisen auf eine Fettstoffwechselstörung (Hypertriglyceridämie), oder Übergewicht hin. Auch bei anderen Erkrankungen wie Hypothyreose oder Nierenerkrankungen sind diese Werte erhöht. Erhöhte Triglyzeridwerte stellen ein Risiko dar, da sie die Bildung von Thrombosen oder eine Arteriosklerose der Blutgefäße fördern können, insbesondere wenn sie mit einem erhöhten Cholesterinspiegel einhergehen.

AST Erhöhte AST-Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Leber- oder Skelettmuskelerkrankung bzw. eines Herzinfarktes. Steigt parallel zur AST auch die ALT an, deutet das immer auf eine Schädigung von Leberzellen hin. Da es auch in den roten Blutkörperchen AST gibt, findet man in hämolytischen Blutproben erhöhte AST-Werte. Diese Hämolyse kann auch in vitro durch unkorrekte Lagerung und langen Transport der Blutproben auftreten. Starke Erhöhungen findet man bei allen Hepatitiden sowie bei toxischen Leberschädigungen.

GLU Bei Zuckerkranken (Diabetes) ist der Blutzucker durch Insulinmangel zeitweise zu hoch oder bei zu viel Insulin zu niedrig. Daraus resultiert ein zu hoher Blutzuckerwert, während gleichzeitig in den Zellen die Glukose dringend gebraucht wird. Dieser Zustand wird als Hyperglykämie oder Überzucker bezeichnet.

ALT Alanin-Aminotransferase ist ein Enzym, das vor allem in der Leber vorkommt, daneben auch im Herzmuskel und in der Skelettmuskulatur. Werden die Zellen bei Krankheiten zerstört, wird ALT freigesetzt und gelangt in das Blut.

ALP Die Alkalische Phosphatase kann als Leber- und Knochenenzym viele Erkrankungen anzeigen, die den normalen Stoffwechsel der Leber oder des Knochens verändern. Die alkalische Phosphatase kann erhöht sein bei Erkrankungen von Leber und Gallenwegen, einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmentzündungen oder Vitamin D-Mangel. Erniedrigt bei einer Unterfunktion der Schilddrüse, Anämie, Zinkmangel und Unterernährung.

ALB Albumin ist eines der wichtigsten Transport-Vehikel im Blut. Es transportiert Bilirubin, freie Fettsäuren, Aminosäuren, Hormone, Stoffwechselprodukte oder Medikamente. Außerdem ist Albumin extrem wichtig, um den sogenannten kolloidosmotischen Druck aufrecht zu erhalten. Dieser bestimmt die Flüssigkeitsverteilung innerhalb und außerhalb der Körperzellen. Der Albumin-Wert ist wichtig, um einer krankhaften Eiweißausscheidung im Urin auf die Spur zu kommen, um so frühzeitig Nierenschäden bei Diabetes oder Bluthochdruck zu erkennen.

TBIL Das Bilirubin im Blut stammt vor allem aus dem Abbau der roten Blutkörperchen. Bilirubin wird von der Leber in die Galle und über die Galle in den Darm ausgeschieden.
Ursachen einer Erhöhung im Blut wären entweder eine übermäßige Zerstörung roter Blutkörperchen (Hämolyse),
 eine Erkrankungen und Schäden der Leber (z.B. Hepatitis),
oder eine Blockierungen des Galleabflusses (z.B. Steine, Tumoren, Entzündungen).

GGT Patienten mit isolierter Gamma-GT-Erhöhung, bei denen AP, ALT und Bilirubin normal und die Gallengänge sonographisch nicht erweitert sind, benötigen keine weitere Leberdiagnostik. Das Enzym Gamma-GT überträgt den Glutamyl-Rest des Glutathion auf Peptide. Sie ist in keiner Weise leberspezifisch, sondern kommt auch im Magen, der Lunge, dem Pankreas, der Niere und vielen anderen Organen vor. Das zellmembranständige Enzym ist unter anderem dann vermehrt im Blut nachweisbar, wenn es sich aus welchen Gründen auch immer von der Zellmembran löst. Das passiert zum Beispiel bei einem Gallenstau, weshalb die Gamma-GT als Cholestase-Parameter gilt.

CREA Wenn die Nierenfunktion um mehr als die Hälfte reduziert ist, steigt der Creatinin-Wert im Blut an, da dann diese Substanz nicht mehr ausreichend über die Nieren ausgeschieden wird.

TP Die Gesamteiweißkonzentration im Blut kann erhöht sein bei chronische Infektionskrankheiten oder Erkrankungen, bei denen Zellen des Immunsystems in erhöhtem Maße Eiweiße in das Blut abgeben, ferner aber auch bei einer Verminderung des Wasseranteils des Blutes.

AMY Der Therapeut lässt Amylase vor allem dann bestimmen, wenn ein Patient akute und starke Schmerzen im Oberbauch hat und er eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) vermutet.

LDL Befindet sich zu viel LDL-Cholesterin im Blut, deutet dies meist auf eine Erhöhung des oxiLDL hin. Dieses oxidierte LDL kann sich an den Gefäßinnenwänden einlagern. Insbesondere dann, wenn diese bereits vorgeschädigt sind – zum Beispiel durch Bluthochdruck oder Rauchen.